Deutscher Gewerkschaftsbund

21.05.2012

Broschüre: Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Handlungsfeld der betrieblichen Gesundheitsförderung

Vereinbarkeit als Handlungsfeld der betrieblichen Gesundheitsförderung

Gute Arbeit und gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind das A und O einer gesundheitsförderlichen Arbeitswelt. Doch Stress,  Leistungsverdichtung und zunehmende Zeitnot sind in fast allen Branchen ein allgemeines Phänomen geworden und stehen an der Spitze der gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Zu ihrer Entwicklung tragen neben betrieblichen Faktoren, wie Angst vor Arbeitsplatzverlust, fehlende Anerkennung, mangelhafte Qualifikation auch Überlastungen in Beruf und Privatleben bei.

Es liegt auf der Hand, dass familienfreundliche Maßnahmen, wie z. B. flexible Arbeitszeiten – die Betreuungs- und Fürsorgetätigkeiten in der Familie ermöglichen – zu einer gelungenen Balance von Arbeit und Leben beitragen und damit Belastungen und gesundheitliche Risiken der Beschäftigten reduzieren können. Gesunde Beschäftigte sind besser in der Lage, die durch Beruf und Privatleben verursachte Doppelbelastung zu bewältigen. Umgekehrt hat ein intaktes Familienleben Auswirkungen auf Motivation, Konzentration und  Leistungsfähigkeit in der Erwerbsarbeit und trägt zur Stärkung der Gesundheit der Beschäftigten bei.

Eine familiensensible Gesundheitsförderung betrachtet deshalb den ganzen Menschen. Das DGB-Projekt „Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten“ hat sich zum Ziel gesetzt, für das Thema Vereinbarkeit zu sensibilisieren und es in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit als Querschnittsthema zu verankern. Aus den Gewerkschaften und ihren Bildungseinrichtungen wurde ein großes Interesse an Informationen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der betrieblichen Gesundheitsförderung und deren praktischer Handhabung für Betriebs- und Personalräte gemeldet.

Mit der Broschüre "Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Handlungsfeld der betrieblichen Gesundheitsförderung" hofft das Projekt, dass diese Informationslücke geschlossen wird und Interessenvertretungen sich zukünftig besser auf die unterschiedlichen Bedingungen von Beschäftigten in der  betrieblichen Gesundheitsförderung einstellen können.

Bestellung der Broschüre hier über den DGB-Bestellservice.

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